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Wie geht Philolino? - philolino
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Wie geht philolino?

Phantasievoll nachdenken, Zusammenhänge entdecken und Netze spinnen, mit Gedanken, Sprache und Ideen spielen: Beim gemeinsamen Philosophieren üben Kinder, Schritt für Schritt zu einer neuen Erkenntnis und ihrer eigenen Lösung vorzustoßen. Bei philolino geht ausdrücklich nicht um Wissensvermittlung – niemand lernt bei philolino, was Sokrates gesagt hat oder wann Platon gelebt hat. Philosophieren mit Kindern ist keine Hochbegabtenförderung, im Gegenteil: Gerade vermeintlich „schwächere“, „ruhigere“ Kinder profitieren vom klaren Ablauf und dem geschützten Rahmen, den philolino-Stunden bieten.

Wie geht philosophieren mit Kindern?

Kinder stellen große Fragen, sie sind neugierig und wollen unbedingt wissen, was in der Welt vor sich geht und verstehen, was um sie herum passiert. Doch nur selten bekommen Kinder gute Antworten. Noch seltener bekommen sie eine Anleitung, auf die großen und kleinen Fragen des Lebens ihre eigene Antwort und Haltung zu finden. Weil im Alltag die Zeit knapp ist, weil die Phantasie fehlt, weil auf standardisierte Antworten zurückgegriffen wird – oder weil man selbst den offenen Blick verloren hat.
Wir haben die Zeit, wir hören zu, wir machen uns gemeinsam auf die Suche nach Antworten. Gemeinsam mit „echten“ Philosophen oder speziell für das Philosophieren mit Kindern ausgebildeten Kursleitern setzen wir uns mit den Grundfragen des Lebens auseinander und suchen die jeweils eigene Antwort auf die Fragen der Kinder.
Zum Beispiel: „Was ist Mut?“, „Wohin geht die Zeit?“, „Darf man lügen?“, „Bringen Glücksbringer Glück?“, „Warum ist petzen doof?“ – und 1000 Fragen mehr.

Wie läuft eine philolino-Stunde ab?

Bei einer philolino-Stunde sitzen die 7-10 Kinder im Kreis zusammen und werden durch kurze Texte, Kindergeschichten, Musik, Gedankenexperimente oder eigene Fragen zum Staunen, Denken und Werten inspiriert und auf ein Thema bzw. eine Frage eingestimmt – mit besonderem Augenmerk auf dem, was die die Kinder gerade besonders beschäftigt. Wenn Kinder philosophieren, unterhalten sie sich nicht einfach nur über ein Thema, sondern versuchen Antworten zu finden.
Sie denken kreativ und logisch, klären Begriffe kommen so in ein gegenseitig unterstützendes Weiterdenken im gemeinsamen Gespräch. Die Antworten stehen nicht im Vornherein fest und die Kinder können an ihren eigenen Ansichten festhalten, wenn andere Antworten sie nicht überzeugen.
Die jeweiligen Themen folgen einem pro Kursblock eigenem Curriculum und werden dem Alter und Entwicklungsstand der Kinder entsprechend gewählt und aufbereitet.
Die Kursleiter sind ausgebildete Philosophen/innen und Sozialwissenschaftler/innen mit Zusatzqualifikation Kinderphilosophie. Sie geben die Gesprächsregeln und die Einstiegsfrage vor, im Gesprächsverlauf halten sie sich jedoch inhaltlich zurück, werten und belehren nicht, sondern stellen weiterführende Fragen, fassen zusammen und regen zu Rückfragen und Differenzierungen an. Wenn es ins Thema passt, wird am Ende der Stunde gemalt oder gebastelt.
Die Kurseinheiten sind jeweils 45 Minuten lang und finden einmal wöchentlich 12x in Folge statt.